Der Verein REGEWI

Der Verein «Rentengeschädigte geschiedene Witwen» (REGEWI) kämpft nun schon seit Jahren für eine faire Altersvorsorge der pensionierten „geschiedenen Witwen“ und macht auf das Problem der Rentenfalle nach dem Tod des Exmannes aufmerksam.

Es wurde eine Petition eingereicht und die Politik hat das Thema mit ver­schie­denen parla­men­ta­rischen Vor­stössen auf­ge­griffen, unter anderem mit der im Jahr 2007 eingereichten Parlamentarischen Initiative 07.454 von Frau Vreni Hubmann, in der sie forderte, dass bei der Scheidung auch bei bereits ein­ge­tre­tenem Vorsorgefall “das im massgebenden Zeitpunkt real noch vor­han­dene Ren­ten­deckungskapital” zu teilen sei, welche dann auch in ein Gesetz­gebungs­projekt zur Revision des Vorsorge­ausgleichs bei Scheidung ein­ge­flossen ist (mehr dazu im Artikel Vorentwurf von 2009 zum Vorsorge­ausgleich bei Schei­dung).

Zur Zeit lässt der Bundesrat die Botschaft zu dieser Revision ausarbeiten. Lebens­längliche Unterhaltsrenten werden aber gemäss der vorgeschlagenen Lösung in einem Teil der Scheidungsfälle auch in Zukunft immer noch un­vermeid­lich sein. Für diese Fälle und die bereits heute Geschiedenen ist – soweit derzeit ersichtlich – keinerlei Verbesserung vorgesehen (siehe dazu auch mein Brief an Frau Bundesrätin Sommaruga)

Derzeit ist die alte Homepage zum Thema (regewi.ch) abgeschaltet. Eine Re­ak­tivie­rung ist im Moment – soweit bekannt – nicht geplant. Es finden derzeit Diskussionen unter den Interessierten und Mitgliedern des Vereins statt, in welcher Form die Aktivitäten weitergeführt werden sollen. Zur Debatte steht auch eine etwas weniger formale Zusammenarbeit. Einst­weilen stehen für Infor­ma­tio­nen dieser Blog sowie ich selbst (siehe Impressum) als Kontaktperson zum Netzwerk der Betroffenen und Interessierten gerne zur Verfügung.

Nachtrag 14.1.2013: Die Internet-Adresse http://www.regewi.ch wird nun auf diesen Blog umgeleitet.