Kein Referendum gemeldet

Screemshot Internetseite Bundeskanzlei vom 3.9.2015

Screenshot Internetseite Bundeskanzlei vom 3.9.2015


Auf der In­ter­net­sei­te der Bun­des­kanz­lei mit der Lis­te der Vor­la­gen mit lau­fen­der Re­fe­ren­dums­frist wird der­zeit (Stand 6.10.2015) bei der Re­vi­sion des Vor­sor­ge­aus­gleichs kei­ne Un­ter­schrif­ten­lis­te auf­ge­führt. Es ist al­so der­zeit kei­ne Or­ga­ni­sa­tion be­kannt, die Un­ter­schrif­ten ge­gen die Re­vi­sion sam­meln wür­de.

Für ein Re­fe­ren­dum wä­ren ge­mäss Ar­ti­kel 141 der Bun­des­ver­fas­sung bis am 8. Ok­to­ber 2015 ent­we­der 50’000 be­glau­big­te Un­ter­schrif­ten oder die Be­schlüs­se von acht Kan­to­nen not­wen­dig.

Der Bun­des­rat wird nach Ab­lauf der Re­fe­ren­dums­frist das Da­tum für das In­kraft­tre­ten be­stim­men. Da­zu wird er noch Ver­ord­nungs­be­stim­mun­gen er­las­sen müs­sen. Der 1.1.2016 wä­re na­tür­lich aus Sicht der Be­trof­fe­nen, die ihre Schei­dungs­ren­te der­zeit ge­mäss den Über­gangs­be­stim­mun­gen zum neu­en Ar­ti­kel 124a ZGB noch um­wan­deln las­sen kön­nten, sehr er­wün­scht, aber wohl nicht mehr rea­lis­tisch. Man wird wohl mit dem 1.1.2017 rech­nen müs­sen.

(zuletzt aktualisiert am 6.10.2015)